Im Internet surft heutzutage fast jeder. Das ist keine Besonderheit mehr. Aber die Art und Weise, wie man ins Netz geht, ist das Spezielle. Denn längst sind die Zeiten vorbei, in denen man kabelgebunden das World Wide Web entdeckt. Stattdessen ist mobiles Internet angesagt.
Das Surfen, für das man stundenlang an ein und derselben Stelle sitzen bleiben musste, war gestern - mobiles Internet ist heute!
Moderne Techniken machen es möglich. Während man sich noch vor wenigen Jahren nur im Schneckentempo über das Mobilfunknetz im WWW bewegen konnte, ist dies mittlerweile schon annähernd in DSL-Geschwindigkeit zu realisieren.
UMTS (Universal Mobile Telecommunications System), der Mobilfunkstandard der dritten Generation, ermöglicht weitaus höhere Datentransferraten als der GSM-Standard - und macht mobiles Internet damit zum Vergnügen.
Mit dem Übertragungsverfahren HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) sind Raten von 3,6 MBit/s bzw. teilweise sogar 7,2 MBit/s möglich. Damit wird fast die Schnelligkeit von DSL erreicht – doch fallen beim mobilen Internet die Grenzen der DSL-Technik - nämlich die Ortsgebundenheit - weg.
So ermöglicht die UMTS-Technik, dass der Nutzer quasi überall auf das Internet zugreifen kann. Die Wahl einer günstigen Flatrate oder eines Prepaid-Tarifs sorgt dafür, dass das flexible Vergnügen nicht zur Kostenfalle wird. Prepaid Internet Sticks werden inzwischen auch von kleinen Anbietern ins Programm genommen. Wer schon ein UMTS-fähiges Handy hat, kann dieses als Modem nutzen. Alle anderen können einen USB-Stick oder eine Datenkarte erwerben, um auch unterwegs zu surfen.
Der Ausbau der UMTS-Technik geht mit großen Schritten voran. Bereits jetzt sind viele Großstädte angeschlossen und profitieren von den Vorzügen des HSDPA-Verfahrens. Weitere Städte und auch ländliche Regionen werden folgen.